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Freitag, 4. November 2016

Die Geschichte von Fischer Bettwaren

Das Unternehmen Fischer Bettwaren aus Au-Wädenswil am Zürichsee ist ein Familienunternehmen, welches seit 1965 durch Ernst Fischer geführt wird. Der Internetauftritt und der klassische Werbespot, mit welchem das Unternehmen schon seit Jahren Marketing betreibt stechen mit ihrem unverkennbaren Charakter hervor und sind ein gutes Beispiel für das sogenannte Storytelling. Im Folgenden Blog soll deshalb die Marketingstrategie des Unternehmens genauer beleuchtet werden, indem die Story von Fischer Bettwaren mit den theoretischen Modellen des Storytellings verglichen wird.

In der Grafik unten ist am Beispiel von Apple ersichtlich, welche Eigenschaften die Story eines Unternehmens ausmachen. Dazu gehört der Held der Geschichte, das Ziel, welches der Held verfolgt und das Unternehmen, welches dadurch als Wohltäter wahrgenommen wird. Daneben haben auch die Konkurrenten, die Anspruchsberechtigten und die internen und externen Supporter einen gewichtigen Einfluss auf den Charakter eines Unternehmens.


Link zum Bild: https://www.blogger.com/blogger.g?blogID=2147179607033675350#editor/target=post;postID=6565352425071250809

Dieser Theoretische Ansatz ist auch auf die Story von Fischer anwendbar. Der Held der Geschichte ist eindeutig der Patron Ernst Fischer, welcher mit seiner Art das Bild eines charismatischen Unternehmers vermittelt. Auch die Ziele von Fischer werden im Werbespot klar vermittelt. Dies sind der hohe Anspruch des Unternehmens an die Kundenzufriedenheit und der persönliche Umgang mit den Kunden und die Transparenz deren gegenüber. Diese offene und natürliche Art, mit der das Unternehmen präsentiert wird schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre und zeigt den Mehrwert, den Fischer Bettwaren ihren Kunden bieten können. Dazu gehören insbesondere auch die kundenfreundlichen Mitarbeiter, die für den Service und das ganz besondere Erlebnis bei einem Besuch bei Fischer beitragen. Der einzige Aspekt aus der Theorie, welcher beim Storytelling durch Ernst Fischer nicht erwähnt wird sind die Gegenspieler. Es ist anzunehmen, dass dies zwar innerhalb des Unternehmens geschieht, aber nicht nach aussen getragen wird.

Werbespot von Fischer Bettwaren aus Au-Wädenswil am Zürichsee:
Link: http://www.fischer-bettwaren.ch/werbespot/


Liebe Grüsse und bis bald
Adrian

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Der Trend zum Social Media Storytelling

Storytelling
Der Eine oder Andere unter euch kennt wahrscheinlich das Spiel "Bullshit-Bingo". Kurz gesagt hilft das Spiel, die täglichen Meetings etwas lockerer zu gestalten und fördert die Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Für diejenigen von euch die mehr wissen wollen, hier der Link zum Spiel: http://www.humor.ch/hotpics/Bullshit-Bingo.pdf. Zwei sogenannte "Buzzwords", die in diesem Spiel heutzutage nicht mehr fehlen dürfen sind "Social Media" und "Storytelling". Jedes Unternehmen, jede Agentur und jeder Marketing-Berater ist heutzutage auf Social Media aktiv und bedient sich dem Storytelling um Kunden auf ein Unternehmen oder ein Produkt aufmerksam zu machen.

Quelle Bild: https://blog.socialhub.io/storytelling-social-media-die-macht-der-geschichten/


Was ist Social Media Storytelling?
Unter dem Begriff Social Media Storytelling vereinen sich die jahrtausendalte Praxis der Menschen, Wissen und Emotionen durch das Erzählen von Geschichten weiterzugeben und die seit Jahren immer stärker aufkommende Kommunikationstechnologie, die Menschen in der digitalen Welt verbindet. Unternehmen nutzen Storytelling schon lange, um trockene Informationen spannender und besser vermitteln zu können. Mit dem aufkommen von Social Media entstanden neue Plattformen, die es nun zu nutzen gilt.

Warum der ganze Aufwand?
Beim Storytelling geht es nicht nur darum, irgendeine Geschichte zu erzählen, sondern ein Unternehmen oder ein Produkt zu präsentieren. Deshalb muss man sich vorab einige Grundsatzfragen stellen:

- An wen richtet sich unsere Story? Wer ist das Publikum?
- Was für einen Lifestyle habe sie, wofür interessieren und begeistern sie sich?
- Was ist das ‘emotionale Herz’ unserer Geschichte?

Durch das Erzählen einer Geschichte ergeben sich verschiedene Vorteile gegenüber dem klassischen Marketing, die man sich zunutze macht:

- Geschichten aktivieren viel mehr Regionen im Gehirn als eine einfache Information
- Geschichten verleihen einem Sachverhalt Bedeutung und Sinn
- Geschichten wecken Emotionen
- Geschichten werden eher weitererzählt / geteilt.


Bis zum nächsten Mal und Gruss
Adrian


Quelle: https://blog.socialhub.io/storytelling-social-media-die-macht-der-geschichten/









Samstag, 15. Oktober 2016

Ich werde ein guter Autor!

Was macht eine gute Story aus? Diese Frage stellte sich im letzten Unterricht. Der wichtigste Punkt ist, dass der Text überhaupt gelesen wird. Idealerweise bis zum Schluss. Was fesselt aber den Leser, oder im jetzigen Fall Sie?


Claudia Klinger hat hierzu in ihrem Blog 20 Handwerktipps aufgeführt, womit Sie eine gute Geschichte verfassen können die fesselt. Nachfolgend habe ich Ihnen die für mich wichtigsten 5 Tipps zusammengefasst. 



Behördendeutsch vermeiden
Benutzen ich Postwertzeichen oder doch Briefmarken?



Ballaststoff weglassen
Irgendwie, sozusagen, ja nun, wirklich, grundsätzlich, gewissermaßen, selbstredend, schlichtweg, insbesondere, regelrecht, üblicherweise und überhaupt – wann immer möglich solche Worte streichen! Wenn das Gefühl aufkommt, ein Satz sei dann nicht mehr lang genug und brauche noch eine Vertiefung, dann ist er vielleicht ganz entbehrlich.



Gefühle beschreiben
Konkrete Umstände beschreiben, die sie auslösen, oder ihre Auswirkungen, ganz sinnlich und detailliert. Je konkreter das gelingt, desto größer die Chance, dass der Leser sich identifiziert und mitfühlt.



Regeln brechen
Alle Regeln für guten Stil können und sollen gebrochen werden, wenn es der Text verlangt. Allerdings kann man sie erst bewusst im Einzelfall „brechen“, wenn man sie sich zu eigen gemacht hat.



Wenn alles gesagt ist, ist Schluss!
Wenn der Schreibende einfach nicht zum Punkt kommt, keinen klaren Gedanken darstellt oder ein Erlebnis berichtet, sondern sich in ‚zig Nebenthemen verliert. Deshalb ist jetzt auch Schluss!


Bild: Autor
Quelle: www.kreutzfeldt-digital.de

Nützt nun das gelernte und schreibt mir. Bis zum nächsten Beitrag, Alain Steiner